Hemmelrath Lackfabrik fördert regionale Elektromobilität

//Hemmelrath Lackfabrik fördert regionale Elektromobilität

Hemmelrath Lackfabrik fördert regionale Elektromobilität

Vier Ladestationen nehmen den Betrieb auf – auch Bürger können E-Autos laden

Klingenberg, 21. März 2018 – Dr. Markus Hemmelrath übergibt im Rahmen eines Festaktes auf dem öffentlich zugänglichen Unternehmens-Parkplatz vier Elektro-Zapfsäulen ihrer Bestimmung. Ziel ist es, aktiv die regionale Elektromobilität für Mitarbeiter und Gäste der Stadt zu fördern. Durch eine eigene Photovoltaik-Anlage sowie ein Blockheizkraftwerk ist es möglich, Elektrofahrzeuge mit nachhaltiger Energie zu laden. Bis zu 12.000 Ladezyklen beispielsweise für ein Kompaktklassemodell pro Jahr sind möglich.

„Das Thema Elektromobilität wird künftig zunehmend auch den privaten Individualverkehr bestimmen“, so Thomas Dickels, Werksleiter der Hemmelrath Lackfabrik. „Wir beliefern nicht nur alle führenden Automobilhersteller der Welt mit unseren innovativen und umweltverträglichen Lacken und Beschichtungen. Wir sehen uns als Unternehmer auch in der Verantwortung, die Lebensqualität unserer Mitarbeiter und die Region aktiv zu fördern. Nachhaltigkeit ist ein erklärtes strategisches Unternehmensziel der Hemmelrath Lackfabrik. Daher haben wir uns entschlossen, die Energieerzeugung über unsere Photovoltaik-Anlage und das Blockheizkraftwerk nun auch nach außen zur Verfügung zu stellen.“

Die Elektro-Zapfsäulen stehen ab sofort allen Mitarbeitern für ihre privaten E-Autos sowie für die elektrischen Firmenfahrzeuge an der Jakob-Hemmelrath-Straße in Klingenberg zur Verfügung. Eine Säule wird freigehalten für Bürger, die ihre Elektrofahrzeuge laden möchten. Die Ladestationen haben jeweils eine Anschlussleistung von 22 kW. Das Angebot ist für alle Nutzer kostenlos.

Hemmelrath erzeugt mit beiden Anlagen insgesamt etwa 300.000 kWh Strom jährlich. Wie weit man damit kommt, zeigt ein Rechenbeispiel. Geht man von einem Kompaktklasse-Modell mit einer 24,2 kWh Batterie aus, so könnte man dieses theoretisch mit 12.000 Ladezyklen jährlich laden. Oder anders gesagt: Bei einem Verbrauch von 18 kWh je 100 km wäre eine Fahrleistung von 1,6 Mio. km möglich.

Nach internen Umfragen steigern die Ladestationen das Bewusstsein der Mitarbeiter für regenerative Energien. Nicht wenige überlegen nun sehr konkret, ob sie im regionalen Berufsverkehr künftig elektrisch fahren. Dazu eignen sich ja neben den reinen E-Autos auch Plug-In-Hybridfahrzeuge, die keiner Reichweitenbeschränkung unterliegen, jedoch bis zu etwa 50 km rein elektrisch fahren können, was für den „typischen“ Mitarbeiter auf seinem Weg zur Arbeit in der Regel ausreichend ist. Die Hemmelrath Lackfabrik setzt aktuell schon zwei Plug-In-Hybridfahrzeuge ein – mit steigender Tendenz.

Zum Foto: Landrat Marco Scherf, Werksleiter Thomas Dickels und kaufmännischer Geschäftsführer Dr. Anton Angerer (v. l.) übergeben vier Ladestationen für E-Autos in den regulären Betrieb. Die Ladung in Klingenberg ist auch für Nicht-Mitarbeiter an einer Ladestation kostenlos möglich.

 

2018-03-22T10:39:02+00:00März 22nd, 2018|